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Max Otte
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Max Otte (* 7. Oktober 1964 als Matthias Otte in Plettenberg)cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-0[1] ist ein deutsch-US-amerikanischer Ökonom und Publizist. Er ist als Fondsmanager tĂ€tig und veröffentlichte wirtschafts- und finanzpolitische SachbĂŒcher.

Otte war Bundesvorsitzender des Vereins „Werteunion“. Einer breiten Öffentlichkeit wurde er durch Publikationen und Voraussagen zur Finanzkrise sowie anschließende MedienprĂ€senz bekannt. Er war parteiloser Kandidat der AfD bei der Wahl des deutschen BundesprĂ€sidenten 2022.

Contents

‱ Leben
‱ Beruf
‱ Politik
‱ Autor
‱ Privates
‱ Positionen
‱ Ehrungen
‱ Monographien
‱ Sonstiges
‱ Weblinks

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Leben

Herkunft und frĂŒhe Jahre

Matthias Otte wurde als Sohn von Lore Otte,cite-ref-2[2] geborene Hauter, und des Berufsschullehrers und Kommunalpolitikers Max Otte (1928–1983) geboren. Nach dem Tod seines Vaters nahm er dessen Vornamen Max an.cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-1[1]

Im Jahr 1983 machte Otte sein Abitur in Plettenberg.cite-ref-money-macht-marx-3-0[3] Von 1983 bis 1989 studierte er Wirtschaftswissenschaften mit dem Schwerpunkt Volkswirtschaftslehre an der UniversitĂ€t zu Köln. Dieses Studium schloss er 1989 als Diplom-Volkswirt ab. Innerhalb des Studiums absolvierte er ein Auslandsjahr von 1986 bis 1987 als Stipendiat der Konrad-Adenauer-Stiftung an der American University in Washington, D.C.cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-2[1] Seinen zweiten Abschluss an der Princeton University in New Jersey (USA) als Master of Arts machte er 1991 in Public Affairs. In Princeton wurde er 1997 bei Aaron Friedberg mit der Arbeit A Rising Middle Power? – German Foreign Policy in Transformation promoviert.cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-3[1]cite-ref-4[4]

Beruf

Otte war von 1989 bis 1994 als Berater fĂŒr internationale Organisationen und den öffentlichen Sektor bei Kienbaum und Partnercite-ref-5[5] tĂ€tig und 1995 Mitarbeiter beim GĂŒtersloher Centrum fĂŒr Hochschulentwicklung (CHE).cite-ref-6[6] Von 1997 bis 1998 war er bei Arthur D. Little beschĂ€ftigt.cite-ref-7[7]cite-ref-8[8] Er beriet verschiedene Unternehmen und Organisationen, darunter die MĂŒnchener RĂŒck, das Bundeswirtschaftsministerium und die Vereinten Nationen.cite-ref-netzwerkrecherche-org-9-0[9] Von 1998 bis 2000 war Otte Assistant Professor fĂŒr internationale Wirtschaft und internationales Management am Department of International Relations der Boston University.cite-ref-10[10] DarĂŒber hinaus war er von 2001 bis 2005 am Aufbau des Executive MBA-Program Business Integration an der Julius-Maximilians-UniversitĂ€t WĂŒrzburg beteiligt.cite-ref-netzwerkrecherche-org-9-1[9]

2001 wurde er verbeamteter Professor fĂŒr allgemeine und internationale Betriebswirtschaftslehre an der Hochschule Worms (C3-Stelle), wo er Marketing, International Business Studies sowie Finanzierung und Investition in den Fachbereichen Internationale Betriebswirtschaft und Außenwirtschaft sowie Tourismus unterrichtete.cite-ref-cv-worms-11-0[11] Von 2011 bis 2016 war er als Professor fĂŒr quantitative und qualitative Unternehmensanalyse und -diagnose an der Karl-Franzens-UniversitĂ€t Graz tĂ€tig.cite-ref-12[12]cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-4[1]cite-ref-13[13] Vom Wintersemester 2011/2012 bis zum Wintersemester 2016/2017 hatte er außerdem regelmĂ€ĂŸig LehrauftrĂ€ge an der Staatswissenschaftlichen FakultĂ€t der UniversitĂ€t Erfurt im Studienbereich Wirtschaftswissenschaften inne.cite-ref-14[14] 2018 schied er auf eigenen Wunsch aus dem BeamtenverhĂ€ltnis aus.cite-ref-interview-15-0[15]

Otte ist seit 2005 als Fondsmanager tÀtig.cite-ref-16[16]

Politik

Otte war von 1991cite-ref-17[17] bis 2022 Mitglied der CDU. Im FrĂŒhjahr 2017 wurde er Mitglied des Vereins Werteunion,cite-ref-6-18-0[18] die ihn am 29. Mai 2021 in Fulda als Nachfolger von Alexander Mitsch zu ihrem neuen Bundesvorsitzenden wĂ€hlte.cite-ref-19[19]cite-ref-20[20] Ende Januar 2022 erklĂ€rte Otte, seinen Posten bei der Werteunion ruhen zu lassen und auch „alle anderen parteipolitischen AktivitĂ€ten“ auszusetzen.cite-ref-21[21]cite-ref-22[22]

Im Januar 2022 wurde Otte von Mitgliedern der Bundesversammlung der AfD zur Wahl des deutschen BundesprÀsidenten benannt. Mit 140 Stimmen bekam er die zweitmeisten Stimmen bei der Wahl (Frank-Walter Steinmeier erhielt 1045). Otte erhielt somit zwar weniger Stimmen, als die AfD Wahlberechtigte an der Bundesversammlung anwesend hÀtte haben können,cite-ref-23[23]cite-ref-zeit-2022-02-13-24-0[24]cite-ref-25[25] aber sieben Stimmen mehr, als tatsÀchlich AfD-Wahlberechtigte an der Versammlung teilnahmen.cite-ref-zeit-2022-02-13-24-1[24]cite-ref-26[26]

Im Februar 2024 gab Otte seinen Austritt aus dem Verein Werteunion bekannt. Zuvor hatte er die fehlende BĂŒndnisbereitschaft der Partei Werteunion mit der „grĂ¶ĂŸten freiheitlichen Partei in Deutschland, der AfD“ kritisiert.cite-ref-27[27]cite-ref-28[28]

Autor

Otte ist Autor mehrerer BĂŒcher. Er hat mehrere Bestseller verfasst, vor allem zu finanzpolitischen Themen.cite-ref-29[29]cite-ref-30[30]cite-ref-31[31] Seine ersten BĂŒcher erschienen 1989. ZunĂ€chst publizierte er ausschließlich fĂŒr den universitĂ€ren Bereich, wie zur Makroökonomik oder Allgemeinen Wirtschaftspolitik. Sein erstes Buch außerhalb dieses Bereiches war das 1996 im Campus-Verlag erschienene Buch Amerika fĂŒr GeschĂ€ftsleute: das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln. 2006 veröffentlichte Otte das Buch Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten. Darin sagte er einen Zusammenbruch der AktienmĂ€rkte voraus. Im Verlauf der Finanzkrise ab 2007 und damit einhergehender TV-PrĂ€senz,cite-ref-32[32]cite-ref-33[33]cite-ref-34[34]cite-ref-35[35] machte ihn dies einer breiten Öffentlichkeit bekannt.cite-ref-36[36]cite-ref-37[37]cite-ref-38[38]cite-ref-39[39]cite-ref-40[40] Es folgten Der Informationscrash und Stoppt das Euro-Desaster, in dem er sich kritisch mit der Eurokrise auseinandersetzte und forderte, Griechenland pleitegehen zu lassen.cite-ref-41[41]cite-ref-42[42] In seinem letzten Buch Auf der Suche nach dem verlorenen Deutschland schreibt er ĂŒber seine Kindheit, seine Familie und ĂŒber Flucht und Vertreibung in der Familie seines Vaters.cite-ref-43[43]

Privates

Otte ist verheiratet und Vater von drei Kindern.cite-ref-5-44-0[44] Seit 2005 hat er neben der deutschen auch die US-amerikanische StaatsbĂŒrgerschaft.cite-ref-45[45]cite-ref-46[46]

Investmentfonds

2003 grĂŒndete er das Institut fĂŒr Vermögensentwicklung (IFVE) als GmbH.cite-ref-47[47]cite-ref-48[48] Eine zwischenzeitlich in der Schweiz errichtete Aktiengesellschaft ist mittlerweile gelöscht.cite-ref-49[49]

Ende 2005 wurde Otte „fĂŒr ein erstes Fondsprojekt der Banque SCS Alliance engagiert, den PlĂ©iade Actions Privatinvestor“.cite-ref-50[50]cite-ref-5-44-1[44] Allerdings kam das Projekt nicht ĂŒber die Startphase hinaus, so dass die Initiatoren die Bank verließen und Otte Anfang 2007 die Zusammenarbeit beendete.cite-ref-5-44-2[44] Im MĂ€rz 2008 wurde in Liechtenstein der Investmentfonds PI Global Value Fund aufgelegt, der nach der Strategie von Otte investiert. Dieser zweite Fonds erhielt im Jahr 2011 die Vertriebszulassung fĂŒr Deutschland, Österreich und die Schweiz.

Im Juli 2013 folgte der Max Otte Vermögensbildungsfonds AMI, aufgelegt von Ampega Investment, ein Fonds ausschließlich fĂŒr deutsche Anleger, da Otte laut Eigenangaben aufgrund seines Wohnsitzes in Köln und der verschĂ€rften Gesetzeslage seit der Finanzkrise den PI Global Value nicht mehr persönlich, sondern nur ĂŒber seine Schweizer „Privatinvestor“-Verwaltungsgesellschaft beraten konnte.cite-ref-51[51] Ende 2016 initiierte Otte mit dem Max Otte Multiple Opportunities Fund einen alternativen Investmentfonds (AIF) fĂŒr professionelle Investoren.cite-ref-5-44-3[44]

Die von Otte betreuten Fonds werden sehr unterschiedlich bewertet. Im Jahr 2016 wurden die von ihm beratenen Fonds durch das Analysehaus Morningstar als „abenteuerlich“ eingestuft.cite-ref-52[52]cite-ref-53[53] Die Frankfurter Allgemeine Zeitung kritisierte, Otte habe seine „Prominenz genutzt, um mit Aktienfonds Millionen einzusammeln“. Die Fonds schnitten im Vergleich zum Weltaktienindex MSCI World in den Jahren 2014–2016 deutlich schlechter ab. Laut Berechnungen von Morningstar gehöre vor allem der Fonds PI Global Value „zu den ganz großen Verlierern“. In der Vergleichsgruppe hĂ€tten sich 98 Prozent der Fonds besser entwickelt.cite-ref-54[54] Laut einem Bericht von Spiegel Online halbierte sich das von Otte verwaltete Fondskapital in der Folge bis Oktober 2016 von 300 Millionen Euro auf gut 150 Millionen Euro.cite-ref-55[55]

In einem Interview mit der WirtschaftsWoche wandte sich Otte gegen die Kritik an seinen Fonds, gestand aber auch Fehler ein. Der im MĂ€rz 2008 aufgelegte Fonds PI Global Value habe den MSCI ĂŒber die gesamte Laufzeit „geschlagen“ und „gehöre damit zu den zehn bis 15 Prozent der Besten“. Allerdings sei der Verkauf von Goldminenaktien im Jahr 2015 „schlichtweg falsch“ gewesen. Er habe in den Jahren 2015 und 2016 tatsĂ€chlich „glĂŒcklos agiert“.cite-ref-56[56] Auch laut einem Bericht von Börse Online ist der „Vorwurf einer kontinuierlichen Underperformance“ der von Otte initiierten Fonds nicht gerechtfertigt. Der Fonds PI Global Value habe in seiner Gesamtlaufzeit bis Ende 2016 den DAX, EURO STOXX 50 wie auch den MSCI World geschlagen. Der Fonds habe in diesem Zeitraum eine Wertsteigerung von 87,43 Prozent verzeichnet, was einer jĂ€hrlichen Rendite von 7,46 Prozent entsprach.cite-ref-5-44-4[44]

Im November 2017 wurde bekannt, dass Otte die Betreuung seiner Fonds aus der Schweiz nach Deutschland verlagert hatte.cite-ref-57[57] DafĂŒr habe er eine entsprechende Zulassung der Bundesanstalt fĂŒr Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) erhalten.cite-ref-58[58]

2020 wurde diese auf eine Lizenz zur Portfolioverwaltung erweitert.cite-ref-59[59]

Positionen

Finanzwirtschaft

2009 sprach sich Otte fĂŒr eine Verstaatlichung der Bank Hypo Real Estate aus.cite-ref-60[60] Er sieht Sparkassen, Volks- und Raiffeisenbanken sowie andere genossenschaftlich organisierte Banken als StabilitĂ€tsfaktor und als Weg zur Mittelstandsförderung an.cite-ref-61[61]cite-ref-62[62]cite-ref-63[63]

In einer Anhörung im Finanzausschuss des Deutschen Bundestages vertrat Otte 2010 die Auffassung, dass eine Finanztransaktionssteuer ĂŒber reduzierte Portfolioumschichtungen zu sinkenden GebĂŒhren fĂŒr Geldanleger fĂŒhren werde.cite-ref-64[64]

Otte bezeichnete den internationalen Finanzmarkt als Bedrohung fĂŒr die Demokratie und zitierte in diesem Zusammenhang Simon Johnson, den frĂŒheren Chefvolkswirt des IWF „Die Finanzbranche hat die Politik gekapert.“cite-ref-3-65-0[65]

In der Geldpolitik der Notenbanken sieht Otte Planwirtschaftcite-ref-66[66] und zog Vergleiche zur Endphase der DDR.cite-ref-67[67]

EuropÀische Union

Im April 2010 forderte Otte einen Austritt der am stĂ€rksten verschuldeten Staaten Europas aus der Eurozone.cite-ref-68[68] Im Jahre 2010 unterstĂŒtzte er die Forderung, dass die Bundesregierung ungedeckte LeerverkĂ€ufe verbieten soll.cite-ref-69[69] Otte setzt sich fĂŒr eine massive Regulierung der FinanzmĂ€rkte ein und fordert Regeln fĂŒr die Eigenkapitalausstattung von Banken als Basis ihrer Haftung in einer Marktwirtschaft.cite-ref-money-macht-marx-3-1[3]cite-ref-70[70]cite-ref-71[71]

Bei der EuropÀischen Union bemÀngelte er ein Legitimationsdefizit.cite-ref-3-65-1[65]

Kapitalismuskritik

Bei einer Veranstaltung der globalisierungskritischen Nichtregierungsorganisation Attac kritisierte Otte im August 2017, die Politik habe vor der Kapitallobby kapituliert. Er beschrieb die herrschende Wirtschaftsordnung als „Beutekapitalismus“ zum Vorteil von Superreichen und forderte, Finanzeinkommen wie Arbeitseinkommen zu besteuern.cite-ref-72[72] Die herrschende Meinung vieler Wirtschaftswissenschaftler bezeichnete er als „Religion des Hyperkapitalismus“, die sich nur am Eigennutz orientiere.cite-ref-73[73]

In diesem Zusammenhang ist Ottes wohlwollende Meinung zu Oswald Spengler erwĂ€hnenswert. Er ist zusammen mit David Engels MitbegrĂŒnder der Oswald-Spengler-Gesellschaft.cite-ref-zeit-online-2022-74-0[74]cite-ref-75[75]

„Gemeinsame ErklĂ€rung 2018“

Im MĂ€rz 2018 gehörte Otte zu den Erstunterzeichnern der „Gemeinsamen ErklĂ€rung 2018“, eines Aufrufs deutscher Autoren, Publizisten, KĂŒnstler, Wissenschaftler und Politiker, der sich gegen eine „BeschĂ€digung Deutschlands“ durch eine stattfindende „illegale Masseneinwanderung“ im Zusammenhang mit der FlĂŒchtlingskrise in Deutschland ab 2015 richtet.cite-ref-76[76]cite-ref-77[77]cite-ref-78[78]

Kritik und Kontroversen

Wirtschaftsprognosen

In seinem Buch Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten sagte Otte 2006 voraus, die nĂ€chste Weltwirtschaftskrise stehe unmittelbar bevor: die Inflation werde auf zweistellige Raten steigen, US-Dollar wĂŒrden „nur noch mittels staatlicher Genehmigung oder Zuteilung erhĂ€ltlich sein“, Mieten wĂŒrden fĂŒr ganz normale Wohnungen auf 20 bis 30 Euro pro Quadratmeter steigen und „immer weniger Menschen in Europa“ wĂŒrden eine Arbeitsstelle haben. Nichts davon traf in den folgenden Jahren ein.cite-ref-79[79]

Marcel Fratzscher, Professor fĂŒr Makroökonomie an der Humboldt-UniversitĂ€t zu Berlin, nennt Otte einen geschĂ€ftstĂŒchtigen „Crash-Propheten“, der zwar Probleme richtig beschreibe, aber daraus die falschen SchlĂŒsse ziehe.cite-ref-fratsche-80-0[80] Fratzscher schreibt dazu: „Schlechte Nachrichten und Panikmache verkaufen sich gut.“cite-ref-fratsche-80-1[80]

Otte wird auch von mehreren Wirtschaftsjournalisten als „Crash-Prophet“ bezeichnet.cite-ref-81[81]cite-ref-82[82] Werner Grundlehner von der Neuen ZĂŒrcher Zeitung beschreibt fĂŒnf typische Merkmale fĂŒr solche Crash-Propheten: „Ihre Argumente sind simpel und auf den ersten Blick logisch; ihre Prophezeiungen sind Teil ihres GeschĂ€ftsmodells; in Fachkreisen nimmt sie keiner ernst; sie sind Medienstars; ihre Lösungen sind scheinbar einfach.“ Grundlehner verglich dies mit einer Strategie beim Roulette: „Ich setzte jedes Mal auf die grĂŒne Null und verliere meistens. Wenn dann aber die Kugel auf der Null liegen bleibt, veranstalte ich einen Riesenhallo und erzĂ€hle allen von der VerfĂŒnfundreissigfachung des Einsatzes. Zahlreiche Besucher im Kasino werden mich als erfolgreichen Spieler in Erinnerung behalten.“cite-ref-83[83] Laut Harald Freiberger von der SĂŒddeutschen Zeitung ist der Ton solcher Crash-Propheten „illiberal“, es gebe zudem „eine NĂ€he zum Rechtspopulismus und zu Verschwörungstheorien, manchmal auch zum Nationalismus“.cite-ref-84[84]

Am 31. Mai 2020 sprach Otte in Stuttgart auf einer Querdenken-Kundgebung und bewarb sein Buch Weltsystemcrash. Er verkĂŒndete: „Corona und Bargeldabschaffung sind zwei Seiten einer Medaille. Das sind GeschĂ€ftsmodelle. [
] Da stehen finanzstarke Lobbys dahinter. Da stehen auch leider viele Politiker dahinter.“ 2021 hielt Otte einen Vortrag vor der ThĂŒringer AfD-Landtagsfraktion, laut dem Parlamentarischen GeschĂ€ftsfĂŒhrer der ThĂŒringer AfD ĂŒber die „makroökonomischen Folgen der Corona-Politik fĂŒr die deutsche Wirtschaft“. In seinem Buch zitiert Otte auch George Friedman mit der Aussage, es sei „seit 100 Jahren amerikanische Strategie, die Kombination von deutscher Technologie und russischen Rohstoffen zu verhindern“. Laut Michael Blume versucht Otte, mit „einer Mischung aus nationalistischen, rassistischen und antisemitischen Andeutungen [
] seine Leserschaft von seinem kruden Verschwörungsglauben zu ĂŒberzeugen“.cite-ref-85[85]cite-ref-86[86]

Ausschreitungen in Chemnitz

Nachdem Otte die mediale Berichterstattung ĂŒber die Ausschreitungen in Chemnitz als möglichen „Auftakt der offiziellen Verfolgung politisch Andersdenkender“ bezeichnet hatte, wurde er von Meron Mendel, dem Direktor der BildungsstĂ€tte Anne Frank, kritisiert, da er die Berichte ĂŒber Chemnitz mit Meldungen ĂŒber den Reichstagsbrand verglichen hĂ€tte.cite-ref-87[87] Stefanie SchĂŒler-Springorum, die das Zentrum fĂŒr Antisemitismusforschung der Technischen UniversitĂ€t Berlin leitet, sah in Ottes Äußerung einen Versuch, Rechtsextreme mit Opfern des Nationalsozialismus gleichzusetzen.cite-ref-88[88]

Mord an Walter LĂŒbcke

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Hauptartikel

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Mordfall Walter LĂŒbcke#Hasskommentare und Drohungen

Nachdem der Generalbundesanwalt beim Bundesgerichtshof am 17. Juni 2019 die Ermittlungen im Fall des am 2. Juni 2019 getöteten Walter LĂŒbcke an sich gezogen hatte, da der Verdacht eines rechtsextremen Hintergrundes bestand, versandte Otte einen Tweet, in dem er den TatverdĂ€chtigen als „minderbemittelten EinzeltĂ€ter“ bezeichnete. Ferner beklagte er sich ĂŒber die seiner Meinung nach medial stattfindende „Hetze gegen die rechte Szene“ und stellte fest, dass „der Mainstream endlich eine neue NSU-AffĂ€re habe“.cite-ref-89[89]

Einen Tag spĂ€ter distanzierte sich Otte von seinem Tweet und löschte ihn.cite-ref-90[90] Er entschuldigte sich und sprach der Familie des Getöteten sein „tief empfundenes Beileid“ aus.cite-ref-91[91]cite-ref-spon-1273257-92-0[92]

Die Werteunion, der Otte von 2017 bis 2024 angehörte, forderte die CDU-ParteifĂŒhrung auf, ein Parteiausschlussverfahren gegen Otte einzuleiten. Dessen Äußerungen hĂ€tten unter Mitgliedern der Werteunion „eine Welle des Entsetzens ausgelöst“, Ă€ußerte deren Vorsitzender Alexander Mitsch.cite-ref-spon-1273257-92-1[92] Otte erklĂ€rte dazu, dass er Christdemokrat sei und bleibe.cite-ref-come-on-639673-93-0[93] Er rechnete auch nicht mit einer juristischen PrĂŒfung.cite-ref-pressepo-306870-94-0[94]

FĂŒr die Frankfurter Rundschau steht Otte „beispielhaft fĂŒr die Haltung Rechter, selbst bei eindeutiger Faktenlage aus den Hetzenden Opfer zu konstruieren“.cite-ref-fr-525784-95-0[95] Der ehemalige CDU-GeneralsekretĂ€r Peter Tauber machte unter anderem Otte fĂŒr den Mord indirekt verantwortlich und verwies dabei auf die Möglichkeit, gegen die betreffenden Personen Artikel 18 des Grundgesetzes zu nutzen, der die Verwirkung von Grundrechten regelt.cite-ref-spon-1273151-96-0[96]cite-ref-tagesspiegel-24471976-97-0[97] Die CDU-Vorsitzende Annegret Kramp-Karrenbauer wollte den Begriff der Mitschuld im Kontext dieser Angelegenheit dagegen nicht verwenden.cite-ref-cicero-mordfall-98-0[98]

In einem Interview am 2. Juni 2021 mit dem Deutschlandfunk wiederholte Otte seine Aussage, dass der TĂ€ter „minderbemittelt zu sein scheint“. Auf Anmerkung des Interviewpartners, dass der TĂ€ter zu lebenslanger Haft wegen erwiesenen Mordes aus rechtsextremen Motiven verurteilt wurde, erwiderte Otte: „Ja, natĂŒrlich! Das ist auch schrecklich. Das habe ich auch nie in irgendeiner Form bestritten.“ Otte schloss das Interview mit dem Hinweis, dass in seinem Tweet „keine, in irgendeiner Form rechte Thesen drin gewesen seien“. Der Tweet sei „unglĂŒcklich und falsch“ gewesen, „ich habe mich entschuldigt und damit dĂŒrfte das Thema ja mal irgendwann durch sein“.cite-ref-99[99]

VerhÀltnis zur AfD und Ausschluss aus der CDU

Zwei Wochen vor der Bundestagswahl 2017 kĂŒndigte Otte an, dass er wegen der deutschen FlĂŒchtlingspolitik und der Eurorettung diesmal AfD wĂ€hlen werde. Im Anschluss befĂŒrchtete Otte, dass er nun „auf Schwarzen Listen“ stehe, sprach von „Meinungsterror“ und erklĂ€rte: „Aktuell bin ich in der Verbannung.“cite-ref-100[100] Otte distanzierte sich dabei deutlich vom Höcke-FlĂŒgel der AfD und betonte, dass es am Parteiprogramm der CDU „nichts auszusetzen“ gebe.cite-ref-101[101] Im Februar 2020 sprach sich Otte dafĂŒr aus, die CDU solle „die Möglichkeit einer bĂŒrgerlichen Koalition mit der AfD auf allen Ebenen ausloten“.cite-ref-102[102]

Am 5. Mai 2018 war Otte Veranstalter des „Neuen Hambacher Fests“. An der Veranstaltung nahmen rund 1200 Besucher und diverse Redner aus dem rechtspopulistischen Lager, unter anderen Jörg Meuthen, Thilo Sarrazin und Vera Lengsfeld, teil, die an die Tradition des Hambacher Fests von 1832 anknĂŒpfen wollten.cite-ref-103[103]cite-ref-swr-2018-104-0[104]cite-ref-105[105] Bereits vor der Veranstaltung wies Melanie Amann im Spiegel auf eine Methode „im rechten Milieu“ hin, historische Daten und Orte fĂŒr sich zu reklamieren und das eigene „Tun als logische FortfĂŒhrung des Werks heroischer Vorbilder zu zeichnen“. Otte verneinte dem Magazin gegenĂŒber, dass dies eine AfD-Veranstaltung sei. Allerdings sei die „AfD auch die einzige Partei, die das Grundproblem dieses Landes offen anspreche. NĂ€mlich: ‚Wir erleben die Demontage all dessen, worauf wir stolz sein können‘.“cite-ref-106[106] In den Jahren 2019 und 2020 wurde die Veranstaltung erneut abgehalten.cite-ref-107[107]cite-ref-108[108]

Im FrĂŒhjahr 2020 und 2021 spendete Otte der AfD insgesamt mindestens 30.000 €, um damit die aus seiner Sicht „bĂŒrgerlichen KrĂ€fte“ zu unterstĂŒtzen.cite-ref-109[109]cite-ref-110[110] Nachdem die AfD Otte im Januar 2022 zur BundesprĂ€sidentenwahl 2022 nominiert hatte, nahm Otte die Nominierung an. Zugleich forderten CDU-Parteikollegencite-ref-max-otte-lebenslauf-1-5[1]cite-ref-111[111] und der CDU-GeneralsekretĂ€r Paul Ziemiak am 25. Januar 2022 Otte öffentlich zum Parteiaustritt auf.cite-ref-112[112] Der CDU-Bundesvorstand entzog ihm alle Mitgliederrechte, Ziemiak kĂŒndigte ein Parteiausschlussverfahren an.cite-ref-113[113] Anfang August 2022 wurde sein Ausschluss durch das CDU-Kreisparteigericht Köln „wegen parteischĂ€digenden Verhaltens“ rechtskrĂ€ftig.cite-ref-ausschluss-114-0[114]

Politische Werbung auf Twitter

Im Zusammenhang mit der BundesprĂ€sidentenwahl wurde Otte die Schaltung von Promoted Ads auf seinem Twitterkanal nachgewiesen. Er verstieß damit gegen die Werberichtlinien der Plattform, die politische Werbung 2020 untersagte.cite-ref-115[115]

Position zur Invasion Russlands in die Ukraine

Am 1. MĂ€rz 2022 veröffentlichte Otte einen Tweet zu Verhandlungen nach der Invasion Russlands in die Ukraine. Dieser rief dazu auf, Russland ZugestĂ€ndnisse hinsichtlich der geforderten NeutralitĂ€t und Entmilitarisierung zu machen. Sascha Lobo kritisierte diese Aussage: Diese Forderung wĂŒrde bedeuten, „einem soeben ĂŒberfallenen Opfer [
] das Recht zur Selbstverteidigung [zu entziehen] und in der Folge auch das zur Selbstbestimmung.“cite-ref-116[116]

Seine Trennung von der CDU begrĂŒndete Otte mit dem „maßgeblich von der Union betriebenen Antrag zur Lieferung schwerer Waffen an die Ukraine“. Dieser Antrag sei „in martialischer Sprache verfasst“ und könne „von Russland als Kriegseintritt Deutschlands interpretiert werden“. Der Angriff sei zwar ein „völkerrechtswidriger Angriffskrieg“, dennoch dĂŒrfe Russland „diesen Krieg nicht gewinnen“, aber „auch nicht verlieren“, denn eine „Atommacht“ dĂŒrfe man „nicht demĂŒtigen“.cite-ref-117[117]

Politische Einordnung

Thomas Assheuer beschrieb Otte als zwar parteipolitische Randfigur, die aber zwischen konservativem BĂŒrgertum und der rechten AfD als ein wichtiger Stichwortgeber fungiere. Er sei ein „programmatisch denkender Intellektueller“, der Oswald Spengler bewundere und „den abgemagerten deutschen Konservatismus mit Kernmotiven der Weimarer Rechten anfĂŒttern und ihn fĂŒr neue Milieus öffnen“ möchte. Otte lasse „auf seinem Weg in den Rechtsradikalismus“ kaum eine Gelegenheit aus, „die ‚Auflösung und Dekadenz‘ der westlichen Kultur in AfD-Farben an die Wand zu malen“.cite-ref-zeit-online-2022-74-1[74]

Markus Linden verortet Otte in einer Szene, die sich „rechtsintellektuell“ begreife und international vernetzt sei. Er gehöre wie Thilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Vera Lengsfeld oder Uwe Tellkamp zu den Personen, die zwischen konservativen, rechtspopulistischen und rechtsradikalen Milieus eine Scharnierfunktion einnĂ€hmen.cite-ref-118[118]

Mitgliedschaften

2006 war Otte GrĂŒndungsmitglied des Zentrums fĂŒr Value-Investing sowie dessen Direktor und Aufsichtsrat.cite-ref-119[119]cite-ref-cv-worms-11-1[11] Außerdem ist er Mitglied der Atlantik-BrĂŒcke, der Deutschen Vereinigung fĂŒr Finanzanalyse e. V. sowie des German-American Business Clubs.cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-6[1] Seit 2012 gehört er dem Verein Deutsche Sprache an.cite-ref-120[120] Von Juni 2018 bis Januar 2021 war er Vorsitzender des Kuratoriums der AfD-nahen Desiderius-Erasmus-Stiftung.cite-ref-121[121]cite-ref-122[122]

Ehrungen

FĂŒr den Essay Toward an Open World Order aus dem Jahr 1988 erhielt Otte den Preis der Mont Pelerin Society.cite-ref-max-otte-lebenslauf-1-7[1]

Veröffentlichungen (Auswahl)

Monographien

‱ Amerika fĂŒr GeschĂ€ftsleute. Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln. Campus-Verlag, Frankfurt am Main 1996, ISBN 3-593-35592-2.
‱ Der Crash kommt. Die neue Weltwirtschaftskrise und wie Sie sich darauf vorbereiten. Econ Verlag, Berlin 2006, ISBN 3-430-20001-6.
‱ Der Informationscrash. Wie wir systematisch fĂŒr dumm verkauft werden. Econ Verlag, Berlin 2009, ISBN 978-3-430-20078-3.
‱ Stoppt das Euro-Desaster. Ullstein Verlag, Berlin 2011, ISBN 978-3-550-08896-4.
‱ Endlich mit Aktien Geld verdienen. Die Strategien und Techniken, die Erfolg versprechen. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-89879-631-6.
‱ Rettet unser Bargeld! Ullstein Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-550-08158-3.
‱ Investieren statt sparen. Anlegen in Zeiten von Niedrigzinsen, Bargeldverbot und Brexit. Econ Verlag, Berlin 2016, ISBN 978-3-430-20225-1.
‱ Die FinanzmĂ€rkte und die ökonomische Selbstbehauptung Europas. Gedanken zu Finanzkrisen, Marktwirtschaft und Unternehmertum. Springer Gabler, Wiesbaden 2019, ISBN 978-3-658-23178-1.
‱ Weltsystemcrash. Krisen, Unruhen und die Geburt einer neuen Weltordnung. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2019, ISBN 978-3-95972-282-7.
‱ Die Krise hĂ€lt sich nicht an Regeln. 99 Antworten auf die wichtigsten Fragen nach dem Corona-Crash. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2021, ISBN 978-3-95972-460-9.
‱ Auf der Suche nach dem verlorenen Deutschland. Notizen aus einer anderen Zeit. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2021, ISBN 978-3-95972-403-6. cite-ref-123[123]

Herausgeberschaft

‱ Gier und Wahnsinn. Warum der Crash immer wieder kommt 
 FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2010, ISBN 978-3-89879-560-9.
‱ Das Ende des Geldes. Hyperinflation und ihre Folgen am Beispiel der Weimarer Republik. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2011, ISBN 978-3-89879-627-9.
‱ Das Geld der Anderen. Wie die Banker uns ausnehmen. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2012, ISBN 978-3-89879-679-8.
‱ Der große Crash 1929. Ursachen, Verlauf, Folgen. FinanzBuch Verlag, MĂŒnchen 2017, ISBN 978-3-95972-076-2.
‱ Nachdenken fĂŒr Deutschland. Wie wir die Zukunft unseres Landes sichern können. In: mit Erika Steinbach (Hrsg.): Schriftenreihe der Desiderius Erasmus-Stiftung. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, LĂŒdinghausen/Berlin 2018, ISBN 978-3-944872-89-6.
‱ mit David Engels und Michael Thöndl (Hrsg.): Der lange Schatten Oswald Spenglers: Hundert Jahre Untergang des Abendlandes. Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, LĂŒdinghausen/Berlin 2018, ISBN 978-3-944872-71-1.
‱ mit Michel Houellebecq, David Engels und Gerd Morgenthaler (Hrsg.): Michel Houellebecq, Oswald Spengler und der „Untergang des Abendlandes“. Reden anlĂ€sslich der Verleihung des Oswald-Spengler-Preises an Michael Houellebecq in BrĂŒssel am 19. Oktober 2018. Edition Sonderwege, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, LĂŒdinghausen/Berlin 2019, ISBN 978-3-944872-91-9.
‱ mit David Engels und Gerd Morgenthaler (Hrsg.): Oswald Spengler in an Age of Globalisation. Oswald Spengler in einem Zeitalter der Globalisierung. Edition Sonderwege, Manuscriptum Verlagsbuchhandlung, LĂŒdinghausen/Neuruppin 2021, ISBN 978-3-948075-56-9.

Sonstiges

‱ Der Privatinvestor. Institut fĂŒr Vermögensentwicklung (IFVE), Köln 2003 (wöchentlicher Börsenbrief).
‱ Deutscher Bundestag (Hrsg.): Neustart fĂŒr die Wirtschaft in Deutschland und Europa. Stellungnahme von Max Otte. 27. Mai 2020 (bundestag.de [PDF; abgerufen am 2. November 2020] öffentliche Anhörung).

Weblinks

Commons

: Max Otte

– Sammlung von Bildern

‱ Literatur von und ĂŒber Max Otte im Katalog der Deutschen Nationalbibliothek
‱ Website von Max Otte
‱ Max Otte auf der Website der Hochschule Worms (Memento vom 13. Februar 2015 im Internet Archive)

Einzelnachweise

cite-note-max-otte-lebenslauf-11. ↑ Max Otte: Lebenslauf. Abgerufen am 3. Juli 2020 (private Website).
cite-note-22. ↑ Bernd Maus: Heimspiel in Ohle fĂŒr Finanzexperten Otte. In: Westdeutsche Allgemeine Zeitung. 13. Februar 2011, abgerufen am 20. Juli 2020 (original auch in Der Westen).
cite-note-money-macht-marx-33. ↑ Hans Sedlmaier: Money, Macht und Marx. Crash-Prophet und Hedge-Fonds-Manager Max Otte verreißt Euro und Finanzsystem, lobt die Aktienumsatzsteuer sowie Sahra Wagenknecht – und erklĂ€rt seine Erfolgsstrategie. In: Focus Money. 26. Januar 2011, S. 30–35.
cite-note-44. ↑ https://catalog.princeton.edu/catalog/1102344
cite-note-55. ↑ Jutta Hoffritz: Unbegrenzte Möglichkeiten. In: WirtschaftsWoche. 24. Oktober 1996, S. 192.
cite-note-66. ↑ Max Otte: Amerika fĂŒr GeschĂ€ftsleute: Das Einmaleins der ungeschriebenen Regeln. In: Amazon. Abgerufen am 20. Juli 2020 (Produktbeschreibung).
cite-note-77. ↑ Klaus Pesch: Crash-Prophet, Rocker und GĂ€rtner. In: Kölnische Rundschau. 25. August 2012.
cite-note-88. ↑ Prof. Dr. Max Otte: Vom Best Case weit entfernt. SOS-Kinderdorf-Stiftung, abgerufen am 15. Juli 2020.
cite-note-netzwerkrecherche-org-99. ↑ Jahreskonferenz 2010. (PDF) Reader. Netzwerk Recherche, 24. Juni 2010, abgerufen am 15. Juli 2020.
cite-note-1010. ↑ Max Otte. Folge 332. In: Jung & Naiv. 8. Oktober 2017, abgerufen am 9. Oktober 2017 (Video).
cite-note-cv-worms-1111. ↑ Prof. Dr. Otte, Ph.D. Curriculum Vitae. Hochschule Worms, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 13. Februar 2015; abgerufen am 26. Juni 2015.
cite-note-1212. ↑ Otte, Matthias, Univ.-Prof. Dipl.-Vw. MA Ph.D. Karl-Franzens-UniversitĂ€t Graz, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 1. MĂ€rz 2016; abgerufen am 20. Juli 2020.
cite-note-1313. ↑ Max Otte will weniger Professor und mehr Warren Buffett sein. In: Fonds professionell. 27. Januar 2016, abgerufen am 15. Juli 2020.
cite-note-1414. ↑ Vorlesungsverzeichnis: Veranstaltungen nach PrĂŒfungsordnungen. UniversitĂ€t Erfurt, abgerufen am 15. Juli 2020.
cite-note-interview-1515. ↑ Maxime Fournier: "Ich bin Börsenbulle" – Max Otte ĂŒber Vermögensaufbau, Krisenökonomie und Medienrezeption. In: EURO LEADERS. 25. November 2022, abgerufen am 8. Dezember 2022 (deutsch).
cite-note-1616. ↑ Svetlana Kerschner: Max Otte: „Stolz bin ich nicht“, Wachtendorf: „mea culpa“. Diskussion um Promi-Fonds-Kritik. In: Das Investment. 7. September 2016, abgerufen am 29. Oktober 2016.
cite-note-1717. ↑ SchwarzwĂ€lder Bote, Oberndorf Germany: Harsche Kritik am Chef der Werteunion: Bad Liebenzeller Politiker verlĂ€sst die CDU-Gruppierung. Abgerufen am 3. August 2021.
cite-note-6-1818. ↑ Mark Schieritz: Ottes Welt. Einer der bekanntesten deutschen Börsengurus hat die AfD gewĂ€hlt. Ist das Trotz oder meint er das ernst? In: Zeit Online. 18. Oktober 2017, abgerufen am 13. Dezember 2017.
cite-note-1919. ↑ CDU: Neuer Vorsitzender der Werteunion will „Möglichkeit fĂŒr Koalitionen mit der AfD ausloten“. In: Frankfurter Rundschau. 29. Mai 2021, abgerufen am 29. Mai 2021.
cite-note-2020. ↑ NĂ€he zu AfD – diese Personalie entzweit die Werte-Union. Abgerufen am 30. Mai 2021.
cite-note-2121. ↑ Nach AfD-Nominierung: Werteunion-Chef lĂ€sst Posten ruhen. 26. Januar 2022, abgerufen am 7. November 2022.
cite-note-2222. ↑ Otte tritt als Vorsitzender der Werteunion zurĂŒck. 30. Januar 2022, abgerufen am 7. November 2022.
cite-note-2323. ↑ Markus Balser: Wahl des BundesprĂ€sidenten: Mageres Ergebnis fĂŒr Max Otte. In: sueddeutsche.de. 13. Februar 2022, abgerufen am 28. Januar 2024.
cite-note-zeit-2022-02-13-2424. ↑ Tilman Steffen: BundesprĂ€sidentenwahl. 13:05 Uhr: AfD-Abgeordneter Gauland durfte nicht hinein. In: Zeit Online. 13. Februar 2022, abgerufen am 31. Oktober 2022.
cite-note-2525. ↑ tagesschau.de: Liveblog: Wahl des BundesprĂ€sidenten. 15:57 Uhr: Test nicht anerkannt: Wahl ohne Gauland. ARD, abgerufen am 31. Oktober 2022.
cite-note-2626. ↑ tagesschau.de: Liveblog: Wahl des BundesprĂ€sidenten. 15:57 Uhr: Test nicht anerkannt: Wahl ohne Gauland. ARD, abgerufen am 31. Oktober 2022.
cite-note-2727. ↑ Max Otte: Twitter-Post. Abgerufen am 20. Februar 2024.
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cite-note-3434. ↑ Peter Hahne – Episode 164. In: wunschliste.de. imfernsehen GmbH & Co. KG, abgerufen am 24. Januar 2023.
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cite-note-5454. ↑ Dennis Kremer: Der Absturz der Promi-Fonds. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 5. September 2016, abgerufen am 28. Dezember 2016.
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cite-note-6262. ↑ Vernehmlassung „Too Big To Fail“ / Änderung des Bankengesetzes. (PDF) UniversitĂ€t Luzern, Kompetenzzentrum fĂŒr Genossenschaftsunternehmen, Institut fĂŒr Unternehmensrecht, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 2. Juni 2012; abgerufen am 20. Juli 2020.
cite-note-6363. ↑ Max Otte: Die Finanzkrise und das Versagen der modernen Ökonomie. In: Bundeszentrale fĂŒr politische Bildung (Hrsg.): Aus Politik und Zeitgeschichte (APuZ). Nr. 52, 2009 (bpb.de [abgerufen am 20. Juli 2020]).
cite-note-6464. ↑ Transaktionssteuer umstritten. Deutscher Bundestag, 17. Mai 2010, abgerufen am 26. November 2017.
cite-note-3-6565. ↑ Tobias FĂŒlbeck: Top-Ökonom warnt: Warum die Demokratie, wie wir sie kennen, nicht mehr existiert. In: HuffPost Deutschland. 15. April 2015, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 23. September 2017; abgerufen am 25. November 2017.
cite-note-6666. ↑ Andreas Toller: „Wie die DDR im Endstadium“. In: WirtschaftsWoche. 27. Dezember 2016, abgerufen am 25. November 2017 (Interview).
cite-note-6767. ↑ Christine Heuer: „Lage ist so ernst wie seit Jahrzehnten nicht.“ In: Deutschlandfunk. 14. Oktober 2014, abgerufen am 25. November 2017.
cite-note-6868. ↑ Ulrich Hottelet: „Irland, Spanien, Portugal und Griechenland sollten aus der Euro-Zone austreten.“ In: Cicero. Archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. Dezember 2010; abgerufen am 4. Juli 2020 (Interview).
cite-note-6969. ↑ Dirk MĂŒller: „Eigenkapital ist der SchlĂŒssel zu allem.“ Deutschlandfunk, 8. MĂ€rz 2010, abgerufen am 12. Oktober 2017 (Interview).
cite-note-7070. ↑ Helmut Achatz: Crash-Professor Otte: „Privatanleger haben die Schnauze voll.“ In: Focus. 6. Oktober 2011, abgerufen am 12. Oktober 2017.
cite-note-7171. ↑ Ute Welty: Finanzexperte: Fast alle deutschen Banken dĂŒrften Stresstest bestehen. Deutschlandfunk Kultur, 23. Juli 2010, abgerufen am 12. Oktober 2017 (Interview).
cite-note-7272. ↑ Julia Bauman: Attac diskutiert Konzepte fĂŒr ein anderes Wirtschaftssystem. In: SchwĂ€bische Zeitung. 25. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2018.
cite-note-7373. ↑ Dirk Augustin: Attac gehen die Protestler aus. In: SchwĂ€bische Zeitung. 24. August 2017, abgerufen am 13. Juli 2018.
cite-note-zeit-online-2022-7474. ↑ Thomas Assheuer: Ideen, die aus der KĂ€lte kommen – Essay in Zeit online, 8. Februar 2022, abgerufen am 13. Februar 2022.
cite-note-7575. ↑ The Oswald Spengler Society
cite-note-7676. ↑ Matthias Iken: In Deutschland regiert die Feigheit vor dem Streit. In: Hamburger Abendblatt. 14. April 2018, abgerufen am 8. August 2018.
cite-note-7777. ↑ Gemeinsame ErklĂ€rungen und Entstörungen. Politische SolidaritĂ€tsbekundungen von Tellkamp & Co. In: Börsenblatt. 20. MĂ€rz 2018, abgerufen am 20. Juli 2020.
cite-note-7878. ↑ Liane Bednarz: Zwischen CDU und AfD: Wie der rechtskonservative Graubereich an Einfluss gewinnt. In: HuffPost Deutschland. 1. Juli 2018, archiviert vom Original (nicht mehr online verfĂŒgbar) am 8. August 2018; abgerufen am 8. August 2018.
cite-note-7979. ↑ Christian Jakob: Endzeit. Die neue Angst vor dem Weltuntergang und der Kampf um unsere Zukunft. Ch. Links Verlag, Berlin 2023, S. 154 f.
cite-note-fratsche-8080. ↑ Krisenliteratur: Was an den Argumenten der Crash-Propheten dran ist. In: Der Spiegel. 27. Dezember 2019, abgerufen am 16. Juli 2020.
cite-note-8181. ↑ Olaf Gersemann: „Crash-Prophet“: Börsenprofessor Max Otte gibt Professorenjob auf. In: Die Welt. 23. August 2019, abgerufen am 4. Juni 2020.
cite-note-8282. ↑ Ralf-Dieter Brunowsky: Geldanlage: Crashpropheten haben immer recht. In: Die Welt. 17. September 2018, abgerufen am 4. Juni 2020.
cite-note-8383. ↑ Werner Grundlehner: Das GeschĂ€ft mit der Angst vor dem Kurssturz. In: Neue ZĂŒrcher Zeitung. 6. Dezember 2019, abgerufen am 4. Juni 2020.
cite-note-8484. ↑ Harald Freiberger: Simple Vorhersagen: Crash-Propheten im Crash-Test. In: SĂŒddeutsche Zeitung. 27. Dezember 2019, abgerufen am 4. Juni 2020.
cite-note-8585. ↑ Michael Blume: „Corona und Bargeldabschaffung sind zwei Seiten einer Medaille.“ Die libertĂ€re Verschwörungsmythologie des Geldes. In: Heike Kleffner, Matthias Meisner (Hrsg.): Fehlender Mindestabstand. Die Coronakrise und das Netzwerk der Demokratiefeinde. Herder, Freiburg 2021, S. 128 f.
cite-note-8686. ↑ Eva Kienholz: Eine kurze Geschichte der AfD. Von der Eurokritik zum Remigrationsskandal. Rowohlt, Hamburg 2024, S. 173
cite-note-8787. ↑ ErnĂŒchtert von deutscher Erinnerungspolitik: Leiter der BildungsstĂ€tte Anne Frank warnt vor Tabubruch. In: Frankfurter Neue Presse. 2. Januar 2018, abgerufen am 25. MĂ€rz 2019.
cite-note-8888. ↑ Matthias Trautsch: Erfolg gegen Erika Steinbach: Kein Vergleich mit Mengele. In: Frankfurter Allgemeine Zeitung. 21. MĂ€rz 2019, abgerufen am 15. Juli 2020.
cite-note-8989. ↑ Getöteter CDU-Politiker LĂŒbcke: Kramp-Karrenbauer findet doch noch Worte. In: Spiegel Online. 18. Juni 2019, abgerufen am 18. Juni 2019.
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